{"id":2356,"date":"2025-03-16T15:05:04","date_gmt":"2025-03-16T15:05:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pharmalp.ch\/heritage-et-bienfaits-des-plantes-alpines-suisses\/"},"modified":"2025-04-30T11:01:12","modified_gmt":"2025-04-30T11:01:12","slug":"heritage-et-bienfaits-des-plantes-alpines-suisses","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pharmalp.ch\/de\/heritage-et-bienfaits-des-plantes-alpines-suisses\/","title":{"rendered":"Verm\u00e4chtnis und wohltaten von Schweizer Alpenpflanzen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>ALLE VORTEILE VON SCHWEIZER ALPENPFLANZEN<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Alpenbev\u00f6lkerung hat seit langer Zeit Pflanzen als Nahrungs- oder Heilmittel verwendet. W\u00e4hrend den letzten Jahrhunderten, als der Zugang zu medizinischer Versorgung schwierig, die Transportmittel prek\u00e4r waren und Zeiten von Nahrungsmangel herrschten, haben sich die Bergbewohner von heimischen Pflanzen ern\u00e4hrt und versorgt. Die Kenntnisse der essbaren und medizinischen Pflanzen wurden von Generation zu Generation weitergegeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Pflanzen, die im stickstoffreichen Boden rund ums Maiens\u00e4ss wachsen, wie Brennnesseln oder Wilder Spinat, wurden f\u00fcr st\u00e4rkende Suppen verwendet. L\u00f6wenzahn-, Brennnessel- oder Enzianwurzelkuren waren auch w\u00e4hrend allen Jahreszeiten vorgesehen, zum \u00abReinigen und St\u00e4rken des Organismus\u00bb. Bestimmte Pflanzen wurden geerntet zum Vorbeugen und Behandeln von Wintererkrankungen (Quendel, Holunder), Verbrennungen (Johanniskraut), Frauenbeschwerden (Frauenmantel) oder Verdauungsbeschwerden (Schafgarbe). Meisterwurz, unterst\u00fctzend bei narbenbildenden Verletzungen, wurde auch oft von Bauern bei kleinen Blessuren ihrer Herden verwendet.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn Edelweiss oder Enzian die typischen Alpenpflanzen sind, existieren noch eine Vielzahl anderer Spezies, die nat\u00fcrlicherweise oder kultiviert in der H\u00f6he unserer Alpen vorkommen und unsere Aufmerksamkeit verdienen: Rosenwurz, Zitronenthymian, Salbei, Aronia, Holunder\u2026 Seit einigen Jahren ist eine zunehmende Begeisterung f\u00fcr die pflegenden und heilenden Eigenschaften von Alpenpflanzen sp\u00fcrbar. Deshalb entwickelt sich ihre Kultivierung in der Schweiz weiter, insbesondere im Wallis.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>SCHWEIZER ALPENPFLANZEN, DAS GR\u00dcNE GOLD VOM WALLIS<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber den H\u00e4ngen und H\u00fcgeln der Walliser Bergen spielt sich ein komplexes Ballett-Orchester von Frau Natur ab. Jenes zwischen Interaktionen von Mutter Erde, Alpenpflanzen und Insekten. Dank reicher Besonnung und geringer oder gar fehlender Verschmutzung in den H\u00f6hen bietet das Wallis die ideale Umwelt f\u00fcr den Anbau von medizinischen Pflanzen. Deswegen sind dort mehr als 39 Hektaren Land deren ganz spezifischen Kultivierung gewidmet.<\/p>\n\n\n\n<p>G\u00e4nzlich von Hand ernten, auch wenn deutlich kostenaufw\u00e4ndiger, ist das Sinnvollste, da es dem Respekt der Pflanzen und ihrem Rhythmus entspricht, als Sicherheit f\u00fcr eine sehr grosse Qualit\u00e4t. Das heisst, die Ernte erfolgt zum richtigen Zeitpunkt, am besten Tag und sogar zur besten Stunde, was ausschlaggebend ist, da die Konzentration der Wirkstoffe bedeutend ist und am Tag der Ernte von Stunde zu Stunde variieren kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Pflanzen, die in der H\u00f6he wachsen, normalerweise oberhalb von 1500 Meter, ertragen tags\u00fcber erh\u00f6hte und nachts kalte Temperaturen sowie Sonneneinstrahlung. Um sich an diese bestimmten Bedingungen anzupassen, m\u00fcssen die Pflanzen deshalb nat\u00fcrlicherweise Molek\u00fcle produzieren, wie Polyphenole, Anthocyane, Flavonoide, Tannine\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Nun wird seit einigen Jahren von der Wissenschaft darauf hingewiesen (Phytochemische Modelle, In-vitro, Klinische Studien), dass diese Molek\u00fcltypen pflanzlichen Ursprungs ein interessantes Potential f\u00fcr die menschliche Gesundheit haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Edelweiss, einstmals vom Verschwinden gef\u00e4hrdet und auf die Liste der gef\u00e4hrdeten Pflanzen gesetzt und insbesondere f\u00fcr seine anti-oxidativen und entz\u00fcndungshemmenden Eigenschaften bekannt, wird heute mit grossem Erfolg angebaut, dank einem speziellen Saatgut des Wallis, das seit Ende der 1990er Jahre verwendet wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Andere Pflanzen, die heikler zum Kultivieren sind, sind ebenfalls beliebt. Das ist der Fall bei Rhodiola rosea, auch Rosenwurz genannt: F\u00fcnf Jahre braucht es bei dieser Pflanze bis zur Ernte, da die Wurzel verwendet wird. Rhodiola, eine anpassungsf\u00e4hige Pflanze, welche die K\u00f6rperkapazit\u00e4t steigert und sich an stressige Situationen anpasst, ist ein klassischer Muntermacher bei Angstzust\u00e4nden oder nerv\u00f6ser M\u00fcdigkeit, besonders dank den Polyphenoltypen Rosavine und Salidroside.<\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts der momentanen Begeisterung an der Phytotherapie* in der Bev\u00f6lkerung, kann die Schweiz aus ihrer jahrhundertlangen Tradition sch\u00f6pfen, dank den Bergbauern, die auf pestizidlos kultivierte Pflanzen aus umweltfreundlichen Bedingungen (BIO) achten, und so erstklassiges Material in sehr hoher Qualit\u00e4t anbieten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>*Phytotherapie ist eine alt\u00fcberlieferte, traditionelle Medizin, basierend auf der Verwendung von in Pflanzen enthaltenen nat\u00fcrlichen Wirkstoffen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ALLE VORTEILE VON SCHWEIZER ALPENPFLANZEN Die Alpenbev\u00f6lkerung hat seit langer Zeit Pflanzen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":820,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[124],"tags":[],"class_list":["post-2356","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ausgeglichen-im-geist-wohlbefinden-im-koerper-die-ganze-kraft-der-alpenpflanzen"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pharmalp.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2356","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pharmalp.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pharmalp.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pharmalp.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pharmalp.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2356"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.pharmalp.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2356\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2358,"href":"https:\/\/www.pharmalp.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2356\/revisions\/2358"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pharmalp.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/820"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pharmalp.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2356"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pharmalp.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2356"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pharmalp.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2356"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}